Deutscher Gewerkschaftsbund

20.09.2018
Ausstellung

Viele neue Beiträge gegen Krieg und Faschismus

Antikriegsausstellung im Gewerkschaftshaus ist gewachsen

Nachdem in der letzten Woche bereits neue Installationen eingefügt wurden ist nun auch die mobile Begegnung der Ausstellung mit dem Fest der Kulturen präsentiert. Die am letzten Sonntag gefalteten Friedenssymbole, der Kranich gegen das atomare Morden und die Taube der westlichen Friedensbewegung, sind im Erdgeschoss zu sehen. Es sind persönliche und dennoch gleiche Friedenswünsche, die zusammen durch das rote Netz fliegen.

Hinzu kam auch ein Bild zum Erleben von ‚Vertreibung‘. Ein weiterer Beitrag aus der Gruppe „Kunst bei der Polizei“. Es ist auch als Mahnung an die Ursachen wie Ausgrenzung und Unterdrückung zu verstehen. Nur im politisch glaubwürdigen Diskurs sei das zu unterbinden, meint der Künstler Jochen de Groot.

Eine weitere Installation mahnt zu Europas Grenzpolitik, die von Kreuzen und einem blutigen Paddel geziert wird. Diese Arbeit der Gewerkschaftsjugend greift auf, was so manche Besucher mit ihrer Flucht vor Krieg und Gewaltherrschaft verbinden. Die Ausstellung wächst mit ihren Besuchern.

Besucherinnen der Ausstellung kommen auch, um zu entdecken. Die kleinste Plastik oder den goldenen Galgen, die „Kotztüte“ aus dem Flieger, Kommentar zum einzig legalem Weg aus dem Süden nach Deutschland. Manche umstrittene Aussage wird gefunden und solche, die dem eigenen Empfinden entsprechen. Zu den Plastiken von Holger Seidel entstehen immer wieder teils heftige Diskussionen. Hier leistet sich jeder eine Meinung und äußert sie auch. Vor allem aber bleibt es eine Begegnung mit unterschiedlichen Sichtweisen. Der Dialog findet statt und soll fortgesetzt werden.

Die Antikriegsausstellung im Osnabrücker Gewerkschaftshaus wird verlängert bis zum 05. Oktober gezeigt. Zu sehen ist die weiterhin Mo-Do von 09 - 17 h und Fr bis 13 h.


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