Deutscher Gewerkschaftsbund

27.11.2018
Kundgebung

Aus der Geschichte lernen

Beeindruckende Vielfalt protestiert im Schinkel
Ein Stadtteil wehrt sich

Die Entscheidung der Verwaltungsspitze, rechte Hetzer der AfD im Heinz- Fitschen- Haus zu platzieren, führte zu eindrucksvollem Protest. Viele Gruppen und Bündnisse, Institutionen des Stadtteils und Anwohnende nutzten die Kundgebung des DGB, ihre Empörung auszudrücken. Am sehr kalten Sonntag kamen hunderte, blieben einige Zeit und wurden von anderen abgelöst. Die Nachbarschaft freute sich, solche Solidarität zu erleben.

Eine heiße Küche wurde aufgebaut, Trommelgruppen, Jongleure, Druckfahrrad und viele Meinungsäußerungen begleiteten die Kundgebung. Fünf Frauen sprachen darüber, aus der Geschichte zu lernen, begleitet von Liedern der Arbeiter- und Protestbewegung. Und Frau Fitschen grüßte dankend die vielen Menschen, die bereit waren, rechtsextremer Gesinnung und inakzeptabler Verwaltungsentscheidung die Stirn zu bieten.

Es ging darum, miteinander zu reden. Die Menschen des Stadtteils trafen auf viele Kollegen, auf junge Menschen, auf die Vielfalt der Stadt. Es gelang also, mit einem Bürgerfest gemeinsam zu protestieren. Selbst die Provokation rechter Hetzer nahm man mit klarer Kante gemeinsam ins Visier und überall waren Anwohnende behilflich, die Protestierenden zu unterstützen. Der Dank vieler der im Schinkel lebenden und dort arbeitenden Menschen wurde uns vermittelt.

So hat der Schinkel gezeigt, dass dort kein Platz ist für Hetze und Rassismus!

 


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