Deutscher Gewerkschaftsbund

19.02.2021
Frauen- und Gleichstellungspolitik

Internationaler Frauentag 2021

Internationaler Frauentag 2021

DGB


Frauenfrühstück online und hinaus am Frauentag


Alles läuft anders. Nur nicht für Frauen. Frauen sollen überall retten was die Pandemie uns gesellschaftlich abverlangt. Die Verantwortung für sozialen Zusammenhalt, für Erziehung und Bildung, für Gesundheit und Versorgen sollen vor allem die Frauen richten. Natürlich weiterhin schlechter entlohnt, weniger respektiert, selbstverständlich doppelt belastet. Gefällige Worte, etwas Beifall mit wohlklingenden Versprechungen sollen reichen. Fast schon gönnerhaft wird erwähnt, dass es ohne die Frauen nicht gelänge. Die gleichen Rechte aber - großspurig zugebilligt - werden vorenthalten.

Frauenfrühstück der Gewerkschaftsfrauen – dieses Jahr online
Sonntag, 7. März ab 10 Uhr via Zoom
Was denken, meinen wir Frauen derzeit? Was wir wollen, dafür ist diesmal der etwas andere (digitale) Ort eine Gelegenheit, sich miteinander Zeit zu nehmen. Für einen bitterbösen Rückblick auf die Lage der Frauen und von Jacinta Nandi einen Beitrag der „schlechtesten Hausfrau der Welt“. Auch für unser Fordern findet sich Anlass!

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 24.02!
Anmeldung über unsere Bildungsvereinigung Arbeit & Leben unter:
www.aul-nds.de/angebote/betriebliche-interessenvertretungen/...  

Frauentag auf der Straße

Am 8. März wollen wir Gewerkschaftsfrauen öffentlich zeigen, dass Kampf um gleiche Rechte auch im 110ten Jahr des Frauentages stattfindet und bitter nötig ist. Zwischen 12 und 13 Uhr möge jede Frau, die (kurz) Zeit findet, sich mit ihrem eigenen Beitrag an den Kreuzungen am Gewerkschaftshaus und am Stadthaus in Osnabrück einfinden und zeigen, worum es ihr geht. Gut sichtbar für vorbeifahrende Menschen zeigen wir auf selbst gefertigten Plakaten/Schildern, was falsch läuft, wir kritisieren und/oder fordern. Natürlich gilt unbedingt: Maskiert, mit Abstand und gut sichtbar!

Weitere Veranstaltungen am 8. März realisiert das Bündnis Frauenstreik

Von 14 bis 18 Uhr wird der Theatervorplatz zum „Platz für Sorgen“ umbenannt. Unter Achtung von Abstand mit Masken wird informiert und gezeigt, was für Sorgen Frauen umtreibt.


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