Deutscher Gewerkschaftsbund

16.11.2018
Ausstellung

Schicht im Schacht

Ausstellung: Schicht im Schacht

DGB

Zum Ende des Bergbaus wird am Montag, 19. November 2018, 17 Uhr, die Ausstellung „Erinnern gibt Zukunft“ im Gewerkschaftshaus Osnabrück eröffnet.

Ende 2018 schließen die letzten Zechen.
Auch in Ibbenbüren, der nördlichsten Zechen-Region Deutschlands wird Ende 2018 nach 500 Jahren der Steinkohle-Bergbau endgültig eingestellt. Der Strukturwandel ist ein Großprojekt, an dem seit langer Zeit gearbeitet wird.

Bereits 2005 entstand am Niederrhein die Ausstellung „Erinnern gibt Zukunft“, eine Initiative des dortigen Arbeitskreises Kirche und Bergbau.

Der Strukturwandel war häufig mit zum Teil harten Auseinandersetzungen um die Arbeitsplätze in der Montanindustrie gekennzeichnet. Auch die Kirchen haben sich an der Seite der Bergleute für sozialverträgliche Lösungen eingesetzt und mitgeholfen, dass viele Menschen solidarisch zusammenstehen. Diese Verbundenheit ist uns der nachhaltigen Erinnerung wert, weil wir sie als wegweisend erachten für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit.

In Kooperation mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) eröffnet der Deutsche Gewerkschaftsbund die Ausstellung am Montag, den 19. November um 17 Uhr im Osnabrücker Gewerkschaftshaus, August-Bebel-Platz 1 (neben der Bahnhofsgarage), und laden alle Interessierten ein zum Erinnern und den Blick in die Zukunft.

In die Ausstellung einführen wird der Landessozialpfarrer Dr. Matthias Jung aus Hannover und der Bezirksleiter der IG BCE bezieht zum Ende des Bergbaus und dem damit verbundenen Strukturwandel Stellung.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung „stilecht“ vom Duo PortAl Formidabel aus Recklinghausen.

Anmeldungen sind erwünscht beim DGB unter 0541-338060 oder osnabrueck@dgb.de


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