Deutscher Gewerkschaftsbund

07.06.2018
Veranstaltungshinweis

Verbrannte Bücher – verbrannte Demokratie

Zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennungen durch die Nazis

Verbrannte Bücher – verbrannte Demokratie

DGB

Als vor 85 Jahren in Deutschland die Nazis die Macht übernahmen, geschah das weder demokratisch noch zufällig. Es fehlte in zu vielen politischen Strömungen an republikanischer Gesinnung. Den Nazis wurde die Macht übergeben und sie haben mit allen Mitteln diese Macht ausgenutzt. Verfolgung, Unterdrückung, Terror und Mord waren ihre Instrumente.

Doch wollten die deutschen Faschisten die totale Herrschaft und dazu gehörte, jegliche freiheitliche Gesinnung zu unterdrücken und alles Gesellschaftliche gleichzuschalten.

Mit der noch heute kaum vorstellbar grausamen Ver- folgung Andersdenkender vollzogen die Nazis auch, jede kulturelle Vielfalt zu zerstören.
Die Bücherverbrennungen waren dazu der Auftakt und mit der Verfolgung entarteter Kunst wurde kulturelles Leben weitgehend zerstört.

Im Frühjahr 1933 schlugen die Nazis zu. Daran wollen wir erinnern und aufzeigen, dass weder die Taten noch deren Wirkung Themen der Vergangenheit sind.

In Erinnerung an die Bücherverbrennungen vor 85 Jahren und den NS-Terror soll gelesen werden, was die Täter so sehr ängstigt.
Es sprechen und lesen Frau Jabs-Kiesler und Derk-Olaf Steggewentz. Engagierte Menschen rezitieren aus den Werken der von den Nazis als entartet verbotenen oder verbrannten Literatur auf dem kurzen Rundgang durchs Viertel „der verfolgten Autoren“.

Mittwoch, 13.06.18, 18:00 Uhr
am Mahnmal für verbrannte Bücher

Veranstaltung am Osnabrücker Mahnmal in der Dodesheide
Zwischen dem Haster Weg und Reinhold-Schneider- Straße, am Regenrückhaltebecken, steht das Mahnmal für verbrannte Bücher des Künstlers Dominikus Witte.
Grundlage des von ihm gestalteten Mahnmals ist das prophetische Heine-Zitat „Dort, wo man Bücher ver- brennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“.


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