Deutscher Gewerkschaftsbund

03.05.2018
Gewerkschaft

Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit

Der Tag der Arbeit 2018 in der Region

Tag der Arbeit 2018

DGB

Vorabendveranstaltung zum Tag der Arbeit 2018 in Emlichheim

Traditionell stellt die DGB-Ortsgruppe Emlichheim am 30.04. den Mai-Baum auf, bereits zum vierten Mal an der Bürgerhilfe am Huskamp. Auch dieses Jahr freuten sich die Bewohner und ihre Angehörigen auf den gemeinsamen Abend mit den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern. Leider ließ die Kälte nicht zu, dass die älteren Bürgerinnen und Bürger wie in den vergangenen Jahren, vor dem Haus die Reden verfolgten und das Grillgut genossen. Aber von drinnen hörten und sahen sie wieder interessiert zu.

Der Sprecher der DGB-Ortsgruppe, Rudi Mertins, konnte positiv die gute Beteiligung in diesem Jahr vermerken. Die Zahl der gewerkschaftlichen Teilnehmenden hat sich zu den Vorjahren verdoppelt.

Der Geschäftsführer der Bürgerhilfe begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr herzlich und stellte die mit dieser Veranstaltung gelebte Solidarität erfreut fest. Er nutzte auch die Gelegenheit, auf die besonderen Probleme in der Pflege hinzuweisen.

In ihrem Grußwort stellte die Bundestagsabgeordnete der SPD, Dr. Daniela de Ridder, die Punkte aus dem Koalitionsvertrag dar, die auf Verbesserungen im Arbeitsleben und in den sozialen Fragen zielen.

Zur DGB-Kundgebung sprach der Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Uwe Hildebrand. Er konnte zunächst die erfreuliche Nachricht verkünden, dass die Firma Homann nun doch in Dissen und Bad Essen bleiben wird, nachdem vor einem Jahr alle Zeichen darauf standen, dass Müller die Werke nach Leppersdorf in Sachsen verlagern würde.

Zum diesjährigen DGB-Motto „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ sprach Uwe Hildebrand deutlich die gewerkschaftlichen Forderungen an. Der Koalitionsvertrag deute in die richtige Richtung, aber es reiche bei weitem nicht aus. Er versprach, dass die DGB-Gewerkschaften der Politik weiterhin Druck machen werden.

Die Zuhörenden begleiteten die Rede mit viel Applaus. Noch lange blieben sie, trotz des Wetters und diskutierten in Gruppen das Gehörte.

Tag der Arbeit 2018 in Emlichheim

DGB

Tag der Arbeit 2018 in Emlichheim

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Tag der Arbeit 2018 in Emlichheim

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Tag der Arbeit 2018 in Emlichheim

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Tag der Arbeit 2018 in Emlichheim

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Neuer Ort für die DGB-Kundgebung am 1. Mai in Lingen voller Erfolg!

Mit viel Elan haben die DGB-Kreisvorstände Emsland und Grafschaft Bentheim in diesem Jahr die Veranstaltung zum Tag der Arbeit organisiert. Sehr gespannt waren sie darauf, wie die neue Örtlichkeit in der Halle IV von den Kolleginnen und Kollegen angenommen würde.
Am Treffpunkt zur Demonstration auf dem Marktplatz traf sich dann schon eine stattliche Zahl von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, trotz Nieselregen und kaltem Wind.

Der frisch wiedergewählte Oberbürgermeister Dieter Krone ging in seinem Grußwort vor dem historischen Rathaus auf das DGB-Motto ein und skizzierte ein paar für Lingen wichtige kommunale Entscheidungen, wie z.B. die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft.

Das Motto „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ wurde anschließend, begleitet von ca. 100 Demonstranten, zur Kundgebung in der Halle IV durch die Lingener Innenstadt getragen.

Die Halle bot bei dem gegebenen Wetter den idealen Veranstaltungsort. Auch die für draußen geplanten Veranstaltungsteile wurden kurzerhand in die Halle verlegt. Diese füllte sich dann auch sehr gut.

Die Kreisvorsitzenden Bernt Kastein (Emsland) und Horst Krügler (Grafschaft Bentheim) freuten sich über gut 200 Besucherinnen und Besucher und wiesen in ihrer Eröffnung auf den 2. Mai 1933 hin, an dem in Deutschland die Gewerkschaftshäuser besetzt und die freien Gewerkschaften durch die Nazis zerschlagen wurden. Es ist nicht selbstverständlich, daß es freie Gewerkschaften gibt!

Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) bestätigte in seinem Grußwort die Wichtigkeit starker Gewerkschaften für den solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft.

In seiner Rede zur DGB-Kundgebung ging Oliver Langkau von der IG Bergbau-Chemie-Energie zunächst auf den historischen Ort der Halle IV ein, die einst die größte deutsche Eisenbahnwerkstätte war. Vor über 160 Jahren wurde hier mitten im Emsland, mitten in Europa, der Anschluss an die Weltinfrastruktur geschafft.

Er erinnerte an die erkämpften Erfolge der Gewerkschaften und unter großem Applaus stellte er die wichtigen Forderungen und die sich daraus ergebenden Aufgaben dar. Er sicherte zu, dass die Gewerkschaften der Politik ordentlich „Dampf“ machen werden.

Für das anschließende Familienprogramm wurde in der Halle einiges geboten. Die Kinder vergnügten sich in der Hüpfburg und mit Sportgeräten aus dem Spiele-Mobil des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ).

Auch an die „großen Kinder“ wurde gedacht. Beim Torwand-Schießen konnten tolle Preise zu geschossen werden. Für das Boule-Spielen musste wetterbedingt bis in die Mittagsstunden gewartet werden, weil das wirklich nur draußen möglich war.

Die Info-Stände der Gewerkschaften und dem ACE, von AWO, KAB und Attac hatten regen Besuch. Begeistert hat die Jazzgruppe der Papenburger Musikschule mit ihrer Musik. Für das leibliche Wohl sorgte die Event & Food Company mit vielfältigen Angeboten.
Noch lange nach dem offiziellen Teil blieben die Gäste in lockere Gesprächen vertieft.
Die Resonanz war insgesamt hervorragend und die DGB-Vorstände zogen eine positive Bilanz:
Eine rundum gelungene Veranstaltung, die dem „Tag der Arbeit“ gerecht wird.
Siehe auch die Berichte in der Lingener Tagespost,den Grafschafter Nachrichten und auf EV1TV am 02.05.2018.

Tag der Arbeit 2018 in Lingen

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Tag der Arbeit 2018 in Lingen

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Tag der Arbeit 2018 in Lingen

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Tag der Arbeit 2018 in Lingen

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Tag der Arbeit 2018 in Lingen

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Der Tag der Arbeit im Tuchmacher-Museum Bramsche

Im Osnabrücker Land sorgten bitterkalte Sturmböen und Regen für extrem miese Bedingungen. Trotzdem kamen die vielen Helfer zusammen, bauten auf und bereiten vor. Solidarisch, wie es das Motto des Tages ist.

In Bramsche am neuen Ort, dem Tuchmacher-Museum bot der Innenhof ein tolles Ambiente. Hergerichtet für eine eindrucksvolle Kundgebung kamen rund 120 Kolleginnen und Kollegen, um der Rede zum Tag der Arbeit zu folgen. Die hielt Stephan Soldanski von der IG Metall, der den Traditionsort nutzte, an die jüngsten Kämpfe um Arbeitsplätze und besseren Lohn zu erinnern und die nächsten Forderungen zu benennen.

Dank an die Kolleginnen und Kollegen der Bramscher DGB-Ortsgruppe und denen, die tatkräftig zum Gelingen beitrugen.

Tag der Arbeit 2018 in Bramsche

DGB

Tag der Arbeit 2018 in Bramsche

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Große Beteiligung von jungen Menschen am 1. Mai in Osnabrück

Am Osnabrücker Gewerkschaftshaus vollzog sich ebenfalls neues. Das Bündnis junger Menschen aus verschiedenen Organisationen, Verbänden und der Gewerkschaftsjugend trat an, von Anfang an mitzumachen. Anpacken war ihre Sache. Und dann zogen sie gemeinsam als bunter, lauter Block der Vielfalt zur Kundgebung. Rund sechshundert versammelten sich.

Nicole Verlage erinnerte an die Erstürmung des ehemals am Kollegienwall stehenden Gewerkschaftshauses vor 85 Jahren und gedachte den Opfern des SS-Überfalls. Anschließend übernahm es Grit Genster vom ver.di-Bundesvorstand, die Rede zum Tag der Arbeit zu halten.

Der Witterung trotzend demonstrierten die Teilnehmenden durch die Stadt vor das neue Gewerkschaftshaus zum Fest. Bei bester Stimmung wurden alle Schwierigkeiten überwunden und mancher ausfallende Programmpunkt tat dem keinen Abbruch.

Dank all der Helfenden, der Mitmachenden und vor allem des Jugendbündnisses war es wieder einmal ein besonderer, gelungener 1. Mai in Osnabrück.

Tag der Arbeit 2018 in Osnabrück

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Tag der Arbeit 2018 in Osnabrück

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