Deutscher Gewerkschaftsbund

Aktuell aus der Region

12.04.2016
Viel erreicht und noch viel vor!
5 Ver­an­stal­tun­gen zum 1. Mai in der DG­B-Re­gi­on Os­na­brueck-Ems­land
"Zeit für mehr Solidarität!" lautet das diesjährige Mai-Motto. Zu insgesamt fünf Mai-Veranstaltungen anlässlich des "Tag der Arbeit" wird in der DGB-Region Osnabrück-Emsland eingeladen.
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22.03.2016
„Eine Welt, viele Gesichter – Osnabrück ist bunt!“

Aktionstag gegen Rassismus

Zu den „Wochen gegen Rassismus“ fand am 19.03. ein großer Aktionstag durch das neu etablierte Osnabrücker „Bündnis gegen Rassismus“ statt. Über zwanzig Gruppen, Verbänden, Initiativen und Parteien zeigten in Osnabrücks Fußgängerzone Gesicht. Ansprache und Diskussion, Straßentheater und Musik, Blume und Kuchen – es war so lebendig wie bunt.

 

Der DGB beteiligte sich koordinierend und mit Infostand. Im Zentrum standen GiB:A (unser Geflüchteten-Informations-Büro: Arbeitswelt) sowie der „Monsteraktion“. Sehr genau passte deren Thema: „Rassismus ist kein Problem der anderen“ in die Veranstaltung. Verdi-Jugend und Geflüchtete schlüpften in die Masken der Monster und Ungeheuer. „Wir sind ja keine Monster, aber …“ zeigt, wie wir mit ungeheuer fremdem, anderem umgehen. Die Kritik am alltäglichen Rassismus brachte viel Zuspruch. Unser begleitender Comic-Flyer fand reißenden Absatz. Zuschauende diskutierten teils heftig miteinander.

Betreut von den Kolleg*innen des Hochschulinformationsbüros trafen sich Multiplikator*innen, die GiB:A vorstellten sich und Interessierte informierten. Den neu zuwandernden Menschen unsere Arbeitswelt erklären, bevor es in Arbeit geht, ist ein Kampf gegen Ausbeutung. Das war überall Tenor.

Und das an allen Ständen gemeinsam die Ausstellung „Flucht-Asyl-Menschrecht“ von Pro Asyl hing, war neben den Straßenaktionen ein deutlicher Beitrag, wie gemeinsam für eine weltoffene Gesellschaft eingestanden wird.

Erstaunlich viele Gewerkschaftsmitglieder kamen, um sich zu informieren und Zustimmung auszusprechen. Selbst Neuaufnahmen gab es. Vor allem aber waren es Internationale, die uns überraschten. Einfach mitmachen, unterstützen und uns dann danken, was wir tun.

Deswegen standen wir dort. Jedem Menschen steht das Menschenrecht auf Asyl zu. Jeder Mensch soll in diesem Land fair ankommen und weder Rassismus noch Ausbeutung sollen eine Chance bekommen, unsere Gesellschaft zu spalten.

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters

DGB / Michael Peters


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18.03.2016
Int. Frauentag 2016

Das Recht auf Asyl ist nicht verhandelbar!

Anlässlich des Internationalen Frauentages 2016 haben sich die Gewerkschaftsfrauen in der DGB-Region Osnabrück-Emsland intensiv mit dem Umgang mit Geflüchteten in Deutschland und Europa befasst.

Am Sonntag, 13.03.2016, luden sie erst zum Brunch und dann zur inhaltlichen Diskussion ein.

Dabei bezogen die Gewerkschafterinnen in der Flüchtlingsfrage klare Position:
Entscheidend sei, die Menschenrechte für alle zu schützen.

Ergebnis sind konkrete Forderungen, zu denen jetzt Abgeordnete auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene zur Stellungnahme aufgefordert werden.

Die Frauen wollen mit dem zum Herunterladen bereit stehenden Text möglichst viele Politiker/innen anschreiben und bitten um Antwort.
Wir laden Alle (auch Männer) ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

 

 

Zum Nachlesen stellen wir hier die Einführungsrede zur Verfügung.

 

 

Hier könnt Ihr einen Formulierungsvorschlag für Euer Schreiben an die Abgeordneten herunterladen:

 Kontaktadressen Abgeordnete:

www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/alphabet

www.landtag-niedersachsen.de/abgeordnetensuche/

www.europarl.de/de/europa_und_sie/das_ep/abgeordnete.html

 

Bilder von der Veranstaltung am 13.03.2016

 


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08.03.2016
Bünd­nis ge­gen Ras­sis­mus
DGB Osnabrück
Der DGB als Teil des Osnabrücker Bündnisses gegen Rassismus beteiligt sich am Samstag, 19. März 2016 an einer bunten Meile in der Osnabrücker Innenstadt, zwischen Jürgensort und Theater. Mit vielfältigen Aktivitäten setzen sich die beteiligten Organisationen für Menschenrechte und gegen Hass ein.
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11.01.2016
Faire Arbeitsbedingungen für alle Verkehrsbeschäftigten
Eu­ro­päi­sche Bür­ger­in­itia­ti­ve: Fai­rer Trans­port in Eu­ro­pa
www.fairtransporteurope.de
Der billigste Anbieter ist mitnichten auch der beste. Das gilt vor allem im Verkehrssektor. Wenn etwa bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im Personenverkehr nur noch der Sparzwang regiert, bleiben Arbeitssicherheit und gute Arbeitsbedingungen auf der Strecke. Das ist ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer. Eine Europäische Bürgerinitiative will das ändern.
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18.12.2015
Link
Un­ser Er­fol­g: Ein Jahr ge­setz­li­cher Min­dest­lohn
Foto: Colourbox.de; Logo: DGB
Am 1. Januar 2016 gibt es den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland genau seit einem Jahr – ein Meilenstein, für den die Gewerkschaften lange gekämpft haben. Und allen Unkenrufen der Arbeitgeber zum Trotz: Der Mindestlohn ist ein Erfolg. Die Beschäftigtenzahlen steigen, Millionen Menschen haben mehr Lohn und auch der Wirtschaft nutzt der Mindestlohn.
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15.10.2015
Demo gegen TTIP und CETA am 10. Oktober 2015 in Berlin
Dan­ke, dass Ihr da­bei war­t!
DGB
Unter den 250.000 Teilnehmer/innen waren auch aus unserer DGB-Region sehr viele dabei. Bei bestem Wetter und mit hervorragender Stimmung fuhren wir in mehreren Bussen nach Berlin.
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09.10.2015
Link
#StopT­TIP-­De­mo am 10. Ok­to­ber: Al­le In­fos, Bil­der, Hin­ter­grün­de
ttip-demo.de
Zehntausende aus dem gesamten Bundesgebiet werden am 10. Oktober in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA sowie für einen gerechten Welthandel demonstrieren. Der DGB hat mit zur Demonstration aufgerufen. Hier gibt's alle Infos, Bilder und Hintergründe zur Demo.
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24.07.2015

Erklärung zu Mandat für einen Asta

Nachdem ein als rechtsextrem eingeschätzter Jura-Student als solcher geoutet wurde, führt er einen juristischen Feldzug gegen den AStA der Uni Osnabrück. Verschiedene Klagen scheiterten. Jetzt stellte ein Verwaltungsrichter fest, dass der AStA kein allgemeinpolitisches Mandat habe und nur hochschulpolitisch wirken könne. Diese höchst befremdliche Ansicht bezieht sich auf den gesetzlichen Auftrag des AStA.

Das Niedersächsische Hochschulgesetz regelt im § 20 (1) die Aufgaben der studentischen Selbstverwaltung als politische Bildung für Studierende und die Verwirklichung der Aufgaben der Hochschule zu fördern. „In diesem Sinne nimmt sie für ihre Mitglieder ein politisches Mandat wahr.“, steht da.

Aufgrund einer Meldung erklärte sich die Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Osnabrück solidarisch mit dem politischen Handeln des AStA und gab eine entsprechende Erklärung  ab. Zumal dem AStA u. a. verwehrt sein soll aufzurufen, sich gegen die Neonazis zu stellen. Eine aus gewerkschaftlicher Sicht selbstverständliche Haltung und Aktivität, die für jedes demokratisch gewählten Gremium in diesem Land völlig legitim ist. Das ein Richter im Namen des Volkes so urteilt, ist befremdlich und nur schwer erträglich. Zumal das Gesetz ein politisches Mandat in politisch bildendem Sinne feststellt.


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